Brauche ich eine Webseite?

Auch professionelle Werbetexterinnen brauchen eine Website.

Diese Frage habe ich mir tatsächlich die letzten zwei Jahre regelmäßig gestellt und bin vor ein paar Wochen zu dem Schluss gekommen: Ja! Ja, ich brauche eine Webseite. Warum man darüber heutzutage überhaupt noch nachdenkt und was mich dann doch dazu gebracht hat, diesen Schritt zu machen, erkläre ich in meinem ersten Blogbeitrag.

Wie überlebt man heutzutage ohne Webseite?

Ich würde mal behaupten, wer heutzutage ein Unternehmen gründet oder sich als Einzelunternehmer*in selbständig macht, folgt einem gewissen Ablauf. Zuerst macht man sich mal über die rechtlichen Dinge schlau. Steuern, Krankenkasse, Wirtschaftskammer und was noch so alles dazugehört. Wer selbst nicht sehr talentiert ist, beauftragt vermutlich einen Grafiker oder eine Grafikerin für die Erstellung eines Corporate Designs und eines Logos und steuert dann schon das nächste Zielt an: die Webseite. Ohne Auftritt im Netz geht ja heute bekanntlich gar nichts mehr. Oder etwa doch? In meinem Fall ging es tatsächlich.
Als ich mich vor zwei Jahren selbständig machte, hatte ich den festen Vorsatz, mich umgehend um einen entsprechenden Online-Auftritt zu kümmern. Aber dann kam der erste Auftrag und der zweite und schließlich war ich so eingedeckt mit Arbeit, dass ich die Präsentation meiner eigenen Leistungen immer weiter nach hinten verschob. Es war mein persönliches Netzwerk, welches das Thema “Webseite” beinahe unnötig zu machen schien. Mundpropaganda ist schließlich immer noch einer der effektivsten Wege, um neue Kunden und Projekte zu bekommen.

Und warum nun doch eine Webseite?

2020 ist aber doch ein ganz besonderes Jahr. Eines voller Herausforderungen und auch Ängste, voller Ungewissheit, aber auch vieler Chancen. Mein Netzwerk funktioniert auch in diesem Jahr, aber eins wird doch spürbar: Der Wettbewerb wird härter. Wer aus der Masse hervorstechen will, muss sich schon etwas einfallen lassen. Die einzige Texterin ohne Webseite zu sein, gehört da eher nicht dazu.

Das habe ich jetzt also eingesehen, die Prokrastination über Bord geworfen und bin es ganz spontan angegangen. Kennt ihr das? Ihr schiebt etwas ewig lang vor euch her und plötzlich packt euch der Tatendrang? So war das also vor kurzem bei mir. Nachdem das Logo schon seit knapp zwei Jahren auf seinen Einsatz wartet, war zumindest ein gewisser Grundstein gelegt.

Ohne Auftritt im World Wide Web limitiert man heutzutage seinen eigenen Möglichkeiten. Das sollte mittlerweile auch dem ärgsten Digitalmuffel klar sein. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ihr mich jetzt auch auf diesem Weg erreichen könnt und plane schon allerlei Blogposts für die Zukunft.

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